120 Jahre Druck für Ihr sorgenfreies Leben.

Die Zeiten haben sich oft geändert. Unsere Philosophie nie.

Gute Dinge bleiben immer jung: Schon 1897 hat unsere Druckerei den „Altmühl-Boten“ herausgegeben – wenn auch noch unter dem Druckerei-Namen „Albrecht und Burckhard“.

1911 übergab Mitgründer Frank Albrecht, inzwischen alleiniger Geschäftsführer, den Betrieb an Josef Geßlein, von dem Jakob Riedel das Unternehmen 1927 vollständig übernahm.

Nach dem Tod von Jakob Riedel ging die Druckerei an seine Witwe Ida Riedel und den Sohn Willy über. Jetzt kommt unsere heutige Namensgeberin ins Spiel: Emmy Riedel heiratete Willy 1941. Zu dem Zeitpunkt war der Betrieb schon als moderne und zuverlässige Druckerei über Gunzenhausen hinaus bekannt.

Willy und Emmy Riedel bauten den Betrieb nach Kriegsende ab 1945 gemeinsam wieder auf. Das Druckereigebäude wurde nach und nach erweitert.

1948 ging die alte MAN-Buchdruckmaschine, die 1.200 Bogen pro Stunde in Schwarzweiß drucken konnte, in Ruhestand. An ihre Stelle trat eine MAN „Poly“ mit der fünffachen Druckkapazität.

1952 wurde der Maschinenpark um eine „Heidelberger Zylinder-Automat“ erweitert, die erstmals ein größeres Format von ca. 50 x 70 Zentimetern bedrucken konnte – und das in vier Farben, die nacheinander in vier Druckgängen aufgebracht wurden.

1968 starb Willy Riedel. Emmy Riedel führte das Unternehmen allein weiter –höchst erfolgreich. Als sie 1976 starb, übernahm die Pressehaus GmbH, Nürnberg, einen Mehrheitsanteil an der neu gegründeten Emmy Riedel GmbH.

Rekord unter Hochdruck: 1980 wurde erstmals die Marke von 10.000 Druckbogen pro Stunde geknackt. Die Heidelberger Speedmaster meisterte dabei nicht nur die atemberaubende Geschwindigkeit, sondern auch den gleichzeitigen Druck von zwei Farben.

In den frühen 1980er Jahren setzte Gerhard Treiber als Betriebsleiter bahnbrechende Veränderungen durch: Das Offset-Druckverfahren ersetzte den bis dahin üblichen Hochdruck. Und in der Druckvorstufe kam mit dem sogenannten „Lichtsatz“ erstmals Computertechnologie zum Einsatz.

Das Druckereigebäude am Kirchenplatz war traditionsreich, aber auch eng und verwinkelt. 2009 erfolgte daher der Umzug in die modernen und großzügigen Produktionsräume in der Weinstraße. Auch hinsichtlich der technischen Ausstattung wurde nochmals ein Schritt nach vorn gemacht: Die Druckmaschine Heidelberger Speedmaster CD 102 bringt mit einer Geschwindigkeit von 15.000 Bogen pro Stunde in einem Durchgang fünf Farben plus Lack zu Papier. Später kamen eine neue Schneidestraße, ein Sammelhefter und eine weitere Falzmaschine hinzu.

Den „Altmühl-Boten“ gibt die Druckerei Emmy Riedel bis heute heraus.